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Vielen Dank für Ihre Beiträge!

Ending date: 13.11.2015

 

Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen für die Beiträge bedanken, die eine ausgezeichnete Basis für die Überarbeitung des Fazit-Berichts darstellen.

Wie in der ersten Partizipations-Phase werden wir Sie auch weiterhin auf open-data-aktionsplan.de auf dem Laufenden halten.

Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie bitte an webmaster(at)open-data-aktionsplan.de.

 

3.2. Ideenverarbeitung

 
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Im Anschluss an die erste Online-Partizipation hat das Projektteam die Ideen analysiert, den jeweiligen Verwaltungsebenen zugeordnet und in vielen Fällen neu kategorisiert. Durch diese Analyse wurde deutlich, dass die ursprünglichen sieben Kategorien nicht ausreichten, da die Nutzerinnen und Nutzer 46% aller Vorschläge der Kategorie „Sonstiges“ zuordneten. Aus diesem Grund wurden die zusätzlichen Kategorien „Open Data Policies“, „Staatliche Transparenz“, „Wirtschaft“, „Geobasis“, „Bürgerinformation“ und „Gesundheit“ ergänzt. Darüber hinaus wurden die Kategorien „Klimawandel und Klimaschutz“ und „Energiewende“ zu „Energiewende und Klimaschutz“ zusammengefasst.

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032

Das Projektteam untersuchte alle Ideen, die sich auf Daten der Bundesverwaltung beziehen, hinsichtlich der Frage, inwiefern sie sich inhaltlich für eine Diskussion in den Workshops eignen. Nach dieser Selektion standen noch 167 Ideen für die weitere Bearbeitung in den thematischen Workshops zur Verfügung. Die Workshop-relevanten Ideen waren wie folgt auf die neuen Kategorien verteilt:

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Auf Grundlage dieser Verteilung haben das BMI und die Initiative D21 Workshops zu den häufigsten vier neuen Kategorien organisiert. Der Themenbereich „Open Data Policies“, also der Kategorie zu den politischen Fragestellungen, wurde in den Umsetzungs- und Organisations-Workshop integriert.

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Bei den thematischen Workshops haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Arbeitsgruppen zusammengefunden und gemeinsam an einer konkreten Idee beziehungsweise an mehreren inhaltlich ähnlichen Ideen gearbeitet. Um die Ergebnisse trotz der Verschiedenheit der Ideen ähnlich zu bearbeiten, wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darum gebeten, ihre Arbeitsergebnisse auf einem Poster festzuhalten, in dem das Potential der jeweiligen Idee sowie Herausforderungen, Beteiligte und Vorgehen bei ihrer Umsetzung abgefragt wurden. Wie die folgenden Beispiele zeigen, wurden die Vorschläge dabei kritisch hinterfragt, spezifiziert oder mögliche Herangehensweisen für die Umsetzung entwickelt.

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Arbeitsgruppe 6 des Workshops zu „Open Data Policies” etwa ist bei Bearbeitung der Idee 147, „Nutzen von Open Data über Lösungen und Showrooms kommunizieren“, zu dem Schluss gekommen, dass die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie, die den Nutzen von Open Data zielgruppengerecht bewirbt, wichtig wäre. Beim Workshop „Energiewende und Klimaschutz“ hat sich die Arbeitsgruppe 6 insbesondere mit der Frage auseinandergesetzt, welche Akteure zur Umsetzung der Idee 43, „Wetter - Meteorologische Daten und Modelle“, eingebunden werden müssten. Ein wichtiger Hinweis der Gruppe war, dass gerade in diesem Thema von Beginn an auch die Wetterdienste der europäischen Nachbarländer einbezogen werden müssen, um einen echten Nutzen der Daten zu erreichen. Arbeitsgruppe 1 des Workshops „Verkehr und Mobilität“ machte deutlich, dass man zur Umsetzung der Idee 174, „Öffentliche Verkehrsmittel: Pünktlichkeits-Daten“, auf die Netzwerke bestehender Projekte zurückgreifen kann. Beim Workshop „Staatliche Transparenz und Partizipation” hat sich Gruppe 5 sehr detailliert mit den einzelnen Schritten zur Umsetzung der Idee „Übersichten über Förderprogramme, geförderte Projekte und Evaluationsergebnisse“ von der Entwicklung der politischen Rahmenbedingungen bis zur praktischen Umsetzung über ein Fördermittelportal oder GovData auseinandergesetzt. Beim Workshop „öffentliche Einnahmen und Ausgaben“ hat sich die Arbeitsgruppe zum Thema Subventionen mit den gleichnamigen Ideen 69 und 224 beschäftigt. Eine der von der Arbeitsgruppe benannten Herausforderungen war , dass die Daten, die nach diesen Ideen als Open Data gewünschtwerden , in vielen Fällen nur in Papierakten vorliegen. In der Diskussion wurde deutlich, dass aus Sicht der Gruppe Open Data bei der Entwicklung von IT-Systemen, insbesondere bei Fachverfahren, mitgedacht werden muss, um den Aufwand, Datensätze zukünftig als Open Data verfügbar zu machen, zu verringern.

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036

Nach den thematischen Workshops hatten zunächst die Arbeitsgruppenmitglieder und im Anschluss alle interessierten Personen die Möglichkeit, die ausformulierten Workshop-Ergebnisse auf den entsprechenden Etherpads zu ergänzen. Bei den Ergebnissen der Gruppe 1 des Workshops „Staatliche Transparenz und Partizipation” hat sich eine Nutzerin bzw. ein Nutzer beispielsweise die Zeit genommen, die Idee 12 „Regierungsvorhaben transparent machen für Öffentlichkeitsbeteiligungen“, noch einmal zu präzisieren und die Ergebnisse der Arbeitsgruppe zu ergänzen. Die auf den Etherpads ausformulierten Ergebnisse sind diesem Bericht als Anhang beigefügt.

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3.3. Vernetzung

 
037

Das Ziel einer Vernetzung potentieller Nutzerinnen und Nutzern mit den Datenbereitstellern aus der Verwaltung hat sich durch sämtliche Phasen des Projekts gezogen. Schon vor der ersten Partizipationsphase wurden Multiplikatoren in ihren jeweiligen Netzwerken – beispielsweise über den regelmäßigen Austauschkreis des BMI mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Organisationen („Public-Community-Partnership“) oder über das Netzwerk der Initiative D21 – über das Projekt informiert. In der ersten Woche der Ideensammlung hat das Projektteam außerdem 174 Verbände und Vereine kontaktiert und diese darum gebeten, ihre Mitglieder zur Teilnahme aufzurufen. So wurde sichergestellt, dass sich neben den Ideen der Expertinnen und Experten, die seit mehreren Jahren die Öffnung von Behördendaten in Deutschland vorantreiben, auch Personen und Organisationen einbringen, die zwar von Open Data profitieren könnten, aber bisher noch nicht mit diesem Thema in Berührung gekommen sind.

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Zu den thematischen Workshops wurden darüber hinaus über 600 Organisationen und Einzelpersonen angesprochen. Außerdem hat das BMI eine Teilnahme der jeweils zuständigen Fachressorts und -behörden koordiniert. Auch wenn sich nicht alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich einer einzelnen Akteursgruppe zuordnen ließen, waren die Gruppen bei den einzelnen Workshops wie folgt verteilt:[1]

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039

In den Workshops sollte sichergestellt werden, dass sich die einzelnen Arbeitsgruppen aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern aller Akteursgruppen zusammensetzen. Das Projektteam hat sich allerdings dagegen entschieden, die Zusammensetzung der Arbeitsgruppen vorzugeben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten vielmehr in erster Linie an den Ideen arbeiten, die sie persönlich besonders interessierten. Durch eine Präsentation und Diskussion der Gruppenergebnisse im Anschluss an die Gruppenarbeit wurde sichergestellt, dass sich trotzdem auch Vertreterinnen und Vertreter der ggf. nicht in den Kleingruppen vertretenen Akteursgruppen zu jedem besprochenen Vorschlag äußern konnten. Es gab zudem nach jedem Workshop die Gelegenheit, sich in einem informellen Rahmen außerhalb der festen Tagesordnung des jeweiligen Workshops auszutauschen und Kontakte zu knüpfen – ein Angebot, das bei jedem Workshop von einer Reihe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern angenommen wurde. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich nicht sagen, inwiefern das Ziel der Vernetzung nachhaltig erfüllt wurde, weil etwaige Folgeaktivitäten von den Arbeitsgruppen sowie Ideengebenden im Rahmen dieses Projekts nicht gemessen werden können.

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040

Auf Verwaltungsseite hat das Partizipationsverfahren die Präsenz des Themas Open Data erhöht. Die durch den Kabinettbeschluss zum Open-Data-Aktionsplan konkretisierte Verpflichtung aus der Open-Data-Charta der G 8 hat einen Veränderungsprozess in Gang gesetzt. Der Partizipationsprozess konnte dabei das Verständnis für konkrete Datenwünsche und Nutzungsszenarien auf Seite der Verwaltung fördern.

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Auf Länderebene haben sich einige Behörden schon kurz nach deren Veröffentlichung mit den Ergebnissen der ersten Online-Phase auseinandergesetzt. In Sachsen wurden die Ideen in einer interaktiven Infografik aufbereitet und in Hamburg wurde geprüft, welche der vorgeschlagenen Datensätze dort als Open Data verfügbar sind. Nach einer ersten Auswertung der Ideen waren 37 Ideen bereits als Open Data veröffentlicht und bei 52 weiteren Ideen sollte geprüft werden, ob die entsprechenden Datensätze in das Transparenzportal der Stadt Hamburg eingestellt werden können. Auch auf Bundesebene ist die Bearbeitung der Ideensammlung noch kein abgeschlossener Prozess. Die Ressorts werden zu den Ideen Stellung nehmen .

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4. Erfahrungen und Schlussfolgerungen

 
042

[Hinweis: Der folgende Abschnitt bezieht sich zunächst besonders auf die Erfahrungen des Projektteams und soll während der zweiten Online-Partizipation durch die Eindrücke aller Beteiligten ergänzt werden.]

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4.1. Prozessual

 
043

Durch die Zusammenarbeit des BMI und der Initiative D21 konnten von vornherein viele Personen und Organisationen aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft angesprochen werden. Gemeinsam mit der offenen Fragestellung hat sich das in der ersten Online-Phase in hohen Teilnehmerzahlen, starker Aktivität in Form von Kommentaren und Bewertungen einzelner Ideen, sowie einem inhaltlich breiten Spektrum der Vorschläge, von Datenwünschen bis politischen Forderungen, niedergeschlagen. Das breite Spektrum der Ideen führte dazu, dass die angebotenen Kategorien oft nicht bei der Klassifizierung der tatsächlich eingereichten Ideen passten; im Nachgang der ersten Online-Phase war daher bei vielen Ideen eine Re-Kategorisierung durch das Projektteam notwendig, für die auch neue, zusätzliche Kategorien eingerichtet wurden. Daraus resultierend konnte nicht für jede Themenkategorie ein Workshop durchgeführt werden. Aufgrund der Menge der Ideen musste darüber hinaus – u.a. auf Basis der Kommentare und Bewertungen – eine Auswahl an Ideen getroffen werden, die in den Workshops zur Diskussion gestellt wurden.

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Auf Verwaltungsseite hat das Partizipationsverfahren einen größeren Aufwand verursacht. Nahezu alle Ressorts und zahlreiche Geschäftsbereichsbehörden waren in den Prozess eingebunden. Sowohl die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Ideen als auch die Veranstaltung von und die Teilnahme an den Workshops stellen angesichts der vielfältigen sonstigen Aufgaben in den Behörden eine große Herausforderung dar.

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